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Schatulle mit Strohmarketerie

Schatulle mit Strohmarketerie
 
 
 
  • Höhe 9,8 cm
  • Breite 23,5 cm
  • Tiefe 12,4 cm

Artikel-Nr.: 802

  • Alterum 1800/1810
  • Zustandunrestauriert
  • Epoche/StilLouis Seize
490,00 € *
Versicherter Versand, deutschlandweit:10,00 €
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Schatulle mit Strohmarketerie

Schatulle mit Strohmarketerie, unrestaurierter Zustand, um 1800/1810. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerstück.

Der prismierte Korpus zeigt auf allen Sichtflächen ein Feld mit einem Blumen- und Blattbukett. Dies wird von zarten Blattranken umschlossen. Auf den abgeschrägten Vorderkanten ist das Stroh fischgrätartig aufgelegt. Auf der Front ist ein rautenförmiges Schlüsselschild aus Bein eingelegt. Die Lappenbänder und Schloss sind original zugehörig. Im Innenraum haben sich Reste von Stanniol (Zinnfolie) erhalten. Diese Beschichtung schützte den damals extrem teuren Tee vor dem Verderben. Stroh wurde vor der Verarbeitung durchgefärbt, aufgetrennt und mit der Innenseite nach unten aufgeleimt.

Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.

Stroh als Dekorationsmaterial

Seit dem 17. Jahrhundert wurde Stroh anstelle von Furnier verwendet. Vor allem bei Kleinkunstobjekten wie z.B. Schatullen handelte es sich oft um Arbeiten von Seefahrern, Ordensleuten und Kriegsgefangenen. Sehr viele Kleinobjekte wurden in englischen Gefängnissen wie z.B. Dartmoor von Kriegsgefangenen aus den napoleanischen Kriegen gefertigt. Eine bekannte Werkstatt für Strohmarketerie ist die Firma Lübecker Hering-Werkstatt. Dort entwarf Carl Hinrich Hering Schatullen, Dosen, Bildtafeln und vieles mehr.

In der heutigen Zeit hat sich die Künstlerin Lison de Caunes mit Stroharbeiten einen Namen gemacht. Für die Firma Davidoff entwarf die Künstlerin drei Editionen von Humidoren, die mit Stroh belegt wurden https://www.houseofgrauer.com/en/blog/2018/05/cave-de-paille-saison-i-ii-iii. Im Jahre 2015 wurde die erste Edition CAVE DE PAILLE SAISON I auf der Art Basel vorgestellt. Die Humidore wurden für 20.000 bis 21.500 CHF angeboten.

 
 
 
 

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