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Salemer Bodenseeschrank, datiert 1826

Salemer Bodenseeschrank, datiert 1826
 
 
 
  • Höhe 205,5 cm
  • Breite 163 cm
  • Tiefe 56 cm
  • Innentiefe 45,5 cm

Artikel-Nr.: 111

  • Alterdatiert 1826
  • Zustandrestauriert
  • Schubladen6
  • Epoche/StilBarock
  • HolzartenKirschbaum massiv
18.500,00 € *
Lieferung deutschlandweit (ohne Inseln):120,00 €
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Bodenseeschrank mit Schnitzereien

Salemer Bodenseeschrank aus Kirschbaum, datiert 1826. Dieser Bodenseeschrank aus Salem befindet sich in einem restaurierten Zustand.

Der stattliche Bodenseeschrank steht auf 5 Kugelfüßen und ist mittig teilbar. Bis auf die reichhaltigen Louis Seize Schnitzereien entspricht die Formensprache noch ganz dem Barock. Wir sehen den stark prismierten Korpus und die stark profilierten und verkröpften Profile. Das geschweifte und gebrochene Kranzprofil gipfelt in zwei sich gegenübergestellte kräftige Schnecken. Der obere Abschluss der Türen, wie auch der obersten Füllungen orientieren sich formal an der Schweifung des Kranzprofils. Die Türen sind mit schweren Messingfitschenbändern angeschlagen. Dies ermöglicht, die Türen bis auf 180° zu öffnen.

Die Türfüllungen sind doppelt abgeplattet. Sie zeigen jeweils Rahmen aus geschnitzten Flechtbändern. Deren Zwickel schmücken quadratische bzw. rautenförmige Rähmchen mit einer stilisierten Blüte. In den unteren Füllungen ist je ein, von einer Louis XVI. Schleife und einem Feston verziertes, zentrales Medaillon, welches eine Vase mit Blumen zeigt. Die oberen Füllungen zeigen je eine Louis Seize Urne mit eingesteckten Blumen. Durch deren Henkel ranken sich Blumen. Die Schlüsselschilder (oben jeweils eine kleine Fehlstelle) und die Zierknöpfe sind aus geprägten Messing. Die Knöpfe zeigen die Büste einer jungen napoleonischen Dame im Profil. Die Schlüsselschilder bestehen aus großen Wappenschildern mit aufgesetzten Pinienzapfen, über die sich eine Urne erhebt.

In das Mittelbrett und die seitlichen Korpusabschrägungen sind Scheinfüllungen geschnitzt. Die Mittlere ist quadratisch und zeigt eine ungeöffnete Sonnenblumenblüte. Die darüber und darunter angeordneten, hochrechteckigen Felder zeigen jeweils ein offen geflochtenes Band in deren Schlaufen Blüten sichtbar werden. Vergleichbare Blüten zieren auch die Applikationen auf den vorab erwähnten Schrankelementen. Die unteren Querfriese weisen Sonnenblumenblüten auf, die von Rocaillen flankiert werden. Die oberen dagegen zeigen rankenförmige Blütenkompositionen. In die Schrankseiten sind Felder mit je einer großen Sonnenblumenblüte geschnitzt.

Wenn wir die rechte Tür öffnen, wird das altdeutsche Kastenschloss sichtbar. Dieses haben wir im Zuge der Restaurierung aus unserem Fundus ergänzt. An einem Riegel hinter dem Mittelbrett kann die linke Türe geöffnet werden. Das Mittelbrett wird durch einen geschmiedeten Haken verriegelt. Dahinter sind sechs versteckte Schubladen (Innenmaße: 11 cm hoch, 11 cm breit und 39 cm tief), sichtbar. Die obere Traverse ist herausziehbar und verbirgt eine rückseitige Öffnung, die als Geheimfach fungiert. Auf der linken, wie auch der rechten Seite sind jeweils 4 herausnehmbare Fachböden, deren Aufteilung wir gerne Ihren persönlichen Erfordernissen anpassen, oder Böden gegen eine Kleiderstange austauschen. Im Zuge der Restaurierung wurde ein Teil der Rückwand stilgerecht ergänzt und der Schrank mit Schellack poliert.

Die Schnecken, das Sonnenblumenmotiv und das aufklappbare Mittelbrett sind Markenzeichen der Salemer Bodenseeschränke. Diese sind die Bodenseeschränke par excellence.

 
 
 
 

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