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Frühe Biedermeier Kommode mit geschweiften Pilastern

Frühe Biedermeier Kommode mit geschweiften Pilastern
 
 
 
  • Höhe 90 cm
  • Breite 123 cm
  • Tiefe 61 cm

Artikel-Nr.: 438

  • Alter1815
  • Zustandrestauriert
  • Epoche/StilBiedermeier
3.750,00 € *
Lieferung deutschlandweit (ohne Inseln):100,00 €
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Elegante Nussbaumkommode aus der frühen Zeit des Biedermeier um 1815

Biedermeier Kommode mit drei Schubladen ebonisierten Zierlementen und flächig mit Nussbaum-Sägefurnier belegt.

Gliederung

Die Kommode besteht aus zwei übereinander liegenden Elementen. Das Unterteil dominiert die Fläche. Diese wird gegliedert durch drei Schubladen, welche flächenbündig durch zwei Traverse getrennt werden. Traverse und Schubladen wurden flächig mit Nussbaumsägefurnier belegt, das in drei Bahnen aufrecht, einfach gespiegelt aufgeleimt wurde. Jede Schublade besitzt zwei bewegliche Handhaben, aus Messing mit Rücklagen sowie ein ovales Schlüsselschild in der Mitte.
Links und rechts der Schübe stützen zwei vorgestellte, ebonisierte Pilaster, das darüber liegende Kommodenteil. Die Pilaster stehen vor mit Nussbaum furnierten Lisenen. Sie besitzt eine prismatische Basis aus Nussbaum, von der aus sie sich, stark verjüngt, nach oben hin in Form einer volutenförmigen Schweifung ausbreitet. Die Schweifung beginnt zunächst zaghaft von unten und zeigt sich als einfacher Schwung, der sich unter dem Oberteil der Kommode einrollt und so seine Stütze bildet. Im Haupt des Pilasters sind seitlich Messingrosetten angebracht. In geprägter Blütenform unterstreichen sie die runde Form.
Das darauf aufbauende, obere Kommodenteil besteht aus einer schmalen Schublade zwischen zwei Lisenen. Die gesamte Front ist mit Nussbaumaserfurnier belegt und wir durch eine ebonisierte Viertelstab-Profilleiste begrenzt. Die obere Schublade lässt sich öffnen, indem man unter die Schubladenfront greift und sie so herauszieht.
Auf die Schublade folgt die Deckplatte, diese beginnt mit einer vorkragenden ebonisierten Stableiste und schließt ab mit einer aufgesetzten Platte, die an den Kanten sowie auf der Fläche mit Nussbaum furniert wurde. Das Furnierbild zeichnet sich durch eine lebhafte Maserung aus, das durch eine Kreuzfuge erzeugt wurde.
Die Seiten werden wie die Platte lediglich durch das Furnierbild geschmückt. Sie zeigen ein zweifarbiges Muster, erzeugt durch das dunkle Kern- und das helle Splintholz, der vier gespiegelten Furnierblätter. Der Sockel, der Biedermeier Kommode ist ein ebonisierter, umlaufender Brettsockel, der an den Pilastern leicht verkröpft ist. Darunter befinden sich vier Klotzfüße auf einer ebonisierten Basis, von denen die Kommode getragen wird.

Restaurierung

Die Biedermeier Kommode wurde vollständig restauriert und mit einer traditionellen Schellackballenpolitur versehen. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden und können auf Wunsch gerne eingesehen werden.

 
 
 
 

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