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Außergewöhnliche Biedermeierkommode mit Nussbaum Maserfurnier

Außergewöhnliche Biedermeierkommode mit Nussbaum Maserfurnier
 
 
 
  • Höhe 95 cm
  • Breite 124 cm
  • Tiefe 54 cm

Artikel-Nr.: 463

  • Altervon 1810
  • Zustandrestauriert
  • Epoche/StilBiedermeier
4.650,00 € *
Lieferung deutschlandweit (ohne Inseln):100,00 €
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Biedermeier Kommode mit erlesenem Furnier und architektonischer Gliederung

Dreischübige Biedermeier Kommode aus der Zeit um 1810 mit zwei Arten von Nussbaum Furnier belegt. Für Kranz, Deckel und Seiten wurde Nussbaumsägefurnier verwendet, wobei für die Front feines Nussbaum Maserfurnier zum Einsatz kam.
Die Kommode ist zwischen Sockel und Kranz in drei weitere Geschosse unterteilt. Die Schubladen treten hinter einer stilisierten architektonischen Ordnung der Front in den Hintergrund.

Architektonische Gliederung

Diese beginnt mit dem einfach und geradlinig gehaltenen Sockel. Er ist zweifach verkröpft und bildet die Basis der Pilaster.
Im darauf folgenden ersten Geschoss liegt zwischen zwei Pilastern, welche jeweils mit einem rechteckigen Bandintarsienfeld verziert ist, eine hohe Schublade. Dessen Front trägt die stark stilisierten Säulen des darauf folgenden Gewölbes.
Das daran anschließende zweite Geschoss ist etwas zurückgesetzt und bildet so umlaufend eine klare Unterteilung zwischen erstem und zweitem Stockwerk. An den Seiten der Front werden die Pilaster weiter aufrecht fortgeführt. Allerdings leicht verjüngt und ohne Einlegearbeiten. Dazwischen liegt abermals eine Schublade, die etwas höher ist, als die Erste. Die Front davon trägt das stilisierte Gewölbe, dargestellt als abgesetzter Halbkreis. Das darauf aufbauende Obergeschoss ist als Architrav zu verstehen und ist umlaufend etwas Breiter angesetzt als das Unterteil, um wieder eine klare Abgrenzung zu schaffen. Diese Ebene wird dominiert von einer schmalen Schublade die das Bilderfries bildet. Sie zeigt eine quer gestreckte Raute die wie der Bogen darunter, durch eine abgesetzte Fläche, entsteht. Flankiert wird dieser Schub von den Kapitellen der fortgeführten Pilaster. Verkörpert durch ein erhabenes Rechteck, eingelegt mit einem Rahmen aus Bandintarsie.  Zuletzt folgt die Kommodenplatte, die das Gesims bzw. den Dachabschluss bildet. Sie besteht aus einer hervorkragenden abgeschrägten Kante, auf die eine Platte gesetzt scheint. Die Platte ist oben mit einer Kreuzfuge aus Nussbaum Sägefurnier belegt.
Die Seiten der Kommode sind nicht zusätzlich hervorgehoben. Sie folgen den jeweiligen Verkröpfungen der Geschosse und wurden einfach gespiegelt mit Nussbaum furniert. Die beiden unteren Schübe besitzen kein Schloss. Das Schlüsseloch dient ausschließlich dazu, den Schlüssel des obersten Schubes als Handhabe zu benutzen. Die Kommode steht auf leicht abgesetzten Klotzfüßen.

Erhaltungszustand und Restaurierung der Kommode

Die Biedermeierkommode ist in unserer Restaurierungswerkstatt von unseren Restauratoren fachmännisch restauriert und mit einer Schellack Ballenpolitur versehen worden. Dabei wurde die vorhandene Schellackschicht erhalten und  in die neue Politur integriert.

 
 
 
 

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