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Zierliche Teeschatulle mit Eingericht

Zierliche Teeschatulle mit Eingericht
 
 
 
  • Höhe 15 cm
  • Breite 22,5 cm
  • Tiefe 15 cm

Artikel-Nr.: 863

  • Alter1820
  • HerkunftSüddeutschland
  • Zustandunrestauriert
  • Epoche/StilBiedermeier
  • HolzartenNussbaum
1.490,00 € *
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Kleine Teeschatulle aus der Zeit des Biedermeier um 1820 in Nussbaum

Rechteckige Schatulle mit gewölbtem Deckel, allseitig mit edelem Nussbaumsägefurnier belegt, aus der Zeit um 1820.
Der Korpus des Kästchens ist an sämtlichen Sichtflächen durchgehend flächig furniert. Die Stoßkanten von Korpus und Deckel wurden zusätzlich dunkel abgesetzt. Der aufschlagende Deckel ist wie ein Truhendeckel gewölbt und mit Lappenbändern mit dem Korpus verbunden. Durch die dunkle Färbung der Kanten wird die Trennung zwischen den beiden Elementen hervorgehoben. Als alleiniges Zierlement ziert ein eingelassenes Schlüsselschild aus Messing in der Form eines Biedermeierwappens die Front.

Das Eingericht

In der Schatulle zeigt sich ein zweigeteiltes Eingericht. Links befindet sich ein kleines rechteckiges Kästchen aus massivem Nussbaum. Die Seitenwände sind auf Gehrung miteinander verbunden, der Deckel ist wie bei der Teeschatulle gewölbt. Innen ist er mit einer Zinnfolie ausgekleidet. Der Behälter diente dazu, den Tee aufzubewahren und frisch zu halten. Als Zuckergefäß befindet sich rechts ein dickwandiges, geschliffenes Kristallglas. Dazu gehört ein kleiner Löffel zum Entnehmen des Zuckers. Der Löffel ist versilbert und trägt einen "EPNS"-Stempel. Da dieses Verfahren einige Jahre später erst aufkam, ist anzunehmen, dass der Löffel sekundär ist. Durch einen filigranen Vollhollzrahmen in Nussbaum wird das Glas sowie der Teebehälter gefasst und so an Ort und Stelle gehalten. Der Rahmen des Zuckergefäßes ist innen zusätzlich mit rotem Samt ausgekleidet.

Zustand

Die Biedermeier Teeschatulle ist derzeit unrestauriert, befindet sich jedoch in einem ausgesprochen guten Zustand. Die Oberfläche ist leicht gealtert, weist Gebrauchsspuren und eine entsprechende Alterspatina auf. Die Schellackackoberfläche ist gut erhalten und weitestgehend geschlossen geblieben. Die Zinnfolie des Teebehälters ist nicht mehr vollständig erhalten. Das originale Schloss besitzt einen sekundären Schlüssel.

Restaurierung

Eine Restaurierung ist nicht notwendig. Kann aber auf Wunsch vorgenommen werden. Dabei würde zunächst die Oberfläche schonend gereinigt werden. Anschließend würde der Lack, unter Erhaltung des Originals, mit Hand regeneriert und aufpoliert werden. Zusätzlich kann auf Wunsch die Zinnfolie ergänzt werden. Die Kosten der aufgelisteten Arbeiten würden sich auf ca. 150 Euro belaufen.

Wissenswertes

Schatullen dieser Art wahren seit der Verwendung des Tees in England sehr gefragt und hoch gehandelt. Aufgrund der vermehrten Verwendung sind die Kästchen deswegen häufiger dort zu finden. In Deutschland hingegen sind sie weitaus seltener. In beiden Fällen stellen Teeschatullen ein sehr wertvolles Kleinmöbel dar.

Der EPNS- Stempel

EPNS ist die Abkürzung für "electro plated nickel silver" und bezeichnet ein hochwertiges Versilberungsverfahren aus England. Dieses Verfahrenkam in England im Jahre 1838 auf.

 
 
 
 

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